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Grundig DTR 6000 im Test

Wir hatten ja schon ein DAB+ Allrounder von Hama im Test. Um das auch einordnen zu können, haben wir das Grundig DTR 6000 unter die Lupe genommen. Es bietet allerhand Funktionen, ist kompakt und in einer günstigeren Preisklasse. Zurzeit ist das Gerät für ca. 125 Euro zu bekommen.

Lieferumfang

Grundig liefert alles Notwendige zur Inbetriebnahme mit. Das Gerät, ein Handbuch, das Netzteil und Fernbedienung mit Batterien. Die Antenne befindet sich direkt am Gerät.

Dank des glänzenden Designs, war es gar nicht so leicht passende Fotos hinzubekommen. Die Verarbeitung sieht super aus. Es macht einen stabilen Eindruck und auch die Noppen unterhalb des Radios sorgen für einen festen Stand auf jeder Oberfläche.

Inbetriebnahme

Die Inbetriebnahme wurde wieder ohne Anleitung vorgenommen. Wichtig dabei: Der On Schalter auf der Rückseite muss beachtet werden. Es startet danach ein Einrichtungsassistent und dieser kommt einem doch sehr bekannt vor. Der einzige Unterschied zum Hama: Ich konnte das Software Update via DAB anfordern.

Bei der Eingabe des WLAN Schlüssels benötigt man Geduld und Fingerspitzengefühl. Das Drehrad ist leider nicht ganz so, wie man den Drehpunkt erwarten würde. Nach der WLAN Bestätigung kann es aber losgehen.

Achtung: Der 5.0 GHz Bereich wird leider nicht unterstützt.

Empfang

Der Sendersuchlauf für DAB+ startet auch direkt und findet zügig alle hier empfangbaren Sender. Die Sender werden dann alphabetisch sortiert, dies kann man aber auch noch passend für sich einstellen.

Die Slideshow, sofern vom Sender geliefert, wird mit Klick auf das Druckrad aktiviert. Es ist auf dem 2.8 Display alles sehr gut lesbar.

Ein guter Empfangstest ist an unserem Standort mobil das SWR RP Bouquet zu bekommen. Der Suchlauf empfängt sogar das Paket, aber es wird leider nichts abgespielt, da der Empfang doch nicht ausreicht. Hier ist der Tuner leider ausreichend empfindlich.

Achtung: Eine externe Antenne lässt sich leider nicht anschließen.

Klang

Der Klang macht auf mich einen satten Klang beim DAB Modus. Ich vermute mal, dass dies am Subwoofer im oberen Bereich liegt. Gerade auch bei sunshine live merkt man einen guten Bass.

Grundigt sagt dazu: “2.1 Stereo-Lautsprechersystem mit 2 x 7 Watt Ausgangsleistung und integriertem Subwoofer mit 14 Watt RMS”.

Bei Amazon liest man viel über Nebengeräusche. Dies können wir nicht bestätigen. Enttäuscht waren wir aber bei der Spotify Anbindung. Hier klingt der Klang leider sehr dumpf. Es ist uns unklar wieso. Eventuell kann man hier noch etwas über die Equalizer Einstellung retten.

 

Internetradio

Wenn man sich mit dem WLAN verbunden hat, kann man sich über das Gerät Internetradio anhören. Dazu gehören auch Podcasts. Man kann sich ganz gut durch die vorgegebene Liste hangeln.

Unpraktisch: Die Kombination aus langen Radiosendertiteln und des langsamen Laufbandes hilft nicht wirklich und man muss viel durchprobieren. Hier könnte ein Softwareupdate helfen.

Spotify Connect

Der nächste Test war dann Spotify Connect. Man kann am Gerät den Spotify Modus auswählen und wenn man sich im selben Netzwerk anmeldet, hat man bei der Spotify App unter “Verfügbare Geräte” die Möglichkeit das Grundig Radio auszuwählen. Voraussetzung ist hier für definitiv der Pro Account von Spotify. Wenn das alles erledigt ist, kann man Spotify auf dem Gerät abspielen. Die notwendigen Informationen werden erfreulicherweise auch im Display dargestellt.

Bluetooth und Sonstiges

Um mit Bluetooth zu verbinden, muss man in den BT Modus schalten und einen Scan auf der Gegenseite durchführen um zu koppeln. Das klappt auch alles auf Anhieb.

Bei den Anschlüssen kann man sehr zufrieden sein. Es ist alles Notwendige dabei, nur leider kein Anschluss für eine externe Antenne. Wer möchte kann auch sein Smartphone über das Radio aufladen.

Grundig DTR 6000

179,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
DetailsNicht Verfügbar

 

Fazit

Was Design und Preis angeht, so würden wir bei dem Produkt direkt zuschlagen. Wer aber auf besseren Sound setzt, sollte zum Hama DIR3300SBT greifen. Preislich ist das Grundig natürlich günstiger, daher eignet es sich als gutes Einstiegsgerät für zu Hause.